

Vorwort
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vom Jahrhundert der Senioren“, spricht der Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Er sieht die deutsche Gesellschaft am Beginn eines Jahrhunderts der gesunden und erlebnishungrigen Senioren. Mit den über 65-Jährigen entsteht ein neues gesellschaftliches Potential. Nicht mehr erwerbstätig, aber noch nicht wirklich alt. Eine Zwischen-Generation von Jungsenioren, die zwischen Lebensmitte und Lebensabend lebt. Für diese neue Gesellschaftsgruppe gibt es bisher kein genaues und klares Betätigungsfeld. Man will gebraucht werden und wichtig bleiben. Man hat genug Zeit, im Leben noch etwas zu unternehmen. Aber um alt zu werden und doch jung zu bleiben, muss man vor allem bereit sein, Gedächtnis und Intelligenz zu trainieren. Zusammen mit Anderen kann man dabei auch Isolierung und Vereinsamung verhindern.
Geistige und körperliche Fitness im Alter sind Geschenk und Aufgabe zugleich. Nehmen Sie diese Aufgabe wahr. Ergreifen Sie die Initiative für die Herausbildung eines neuen, positiver besetzten Image vom Altwerden. Studieren Sie die vielfältigen Angebote des neuen Jahresprogramms der Pfinztaler Seniorenakademie von den Vorträgen, den ein- und mehrtägigen Studienfahrten bis hin zu den heute so wichtigen Computerkursen. In unserer globalisierten Welt sind Computerkenntnisse unverzichtbar geworden. Sie sind herzlich willkommen.
Auch hat es im Leitungsteam der Seniorenakademie personelle Veränderungen gegeben. Nach dem Ausscheiden von Frau Dernbach - Henkel und Herrn Dr. Gund sind Herr Dr.phil. Peter Groll und Herr Rüdiger Müller, Amtsleiter bei der Kommune Pfinztal, neu im Team. Auch können wir Herrn Professor Dr. Jürgen Krüger, Professor für Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie KIT als neuen Mitarbeiter begrüßen. Zugleich wird die Pfinztaler Seniorenakademie im kommenden Jahr fünfzehn Jahre alt, was wir festlich begehen wollen.
Seniorenakademie Gemeinde Pfinztal
August Becker. Heinz E.Roser Pfarrer i. R. Bürgermeister
Verantwortlich für das Jahresprogramm
und die Seniorenakademie
August und Rosi Becker, Tel. 07240-82 42
mailto: rosi-august.becker@t-online.de
Weitere Mitarbeiter
Dr.phil. Peter Groll, Tel. 0721-3 54 01 01
mailto: cpgroll@t-online.de
Professor Dr. Jürgen Krüger, Tel. 0721-66 49 703
mailto: krueger-kunstgeschichte@t-online.de
Rüdiger Müller, Amtsleiter, Tel. 07240-62 120
mailto: r.mueller@pfinztal.de
Internet: www.pfinztaler-seniorenakademie.de
Konto der Seniorenakademie
Volksbank Wilferdingen-Keltern BLZ 666 923 00
Kontonummer: 26 62 000
Logo: Karl Mall, Pfinztal-Berghausen
Layout: Dr.phil. Peter Groll, Karlsruhe
Druck: Offset-Druck Heinz Arnold,
Pfinztal-Kleinsteinbach
Senioren - Computer – und
Internetkurse für Anfänger und Fortgeschrittene
Kursleiterteam: K. Günzel, M. Hammelehle-Zinnert, H.D. Spindler und Tutoren.
Ort: Medienraum mit 12 Arbeitsplätzen am Europaplatz in Pfinztal–Berghausen.
Auskunft und Anmeldung: Seniorenakademie Telefon 07240 / 82 42.
Literatur und Kunst Buchbesprechungen / Museumsbesuche
Ansprechpartnerin und Leiterin: Rosi Becker, Tel. 07240 / 82 42.
Kreativwerkstatt
Patchwork u. a.
Ansprechpartnerin und Leiterin: Irmgard Meyer, Tel. 07240 / 16 11.
Gesprächskreis Geschichte
Am ersten Mittwoch eines Monats um 18.00 Uhr im Medienraum in
Pfinztal-Berghausen.
Ansprechpartner: August Becker 07240 / 8242.
Medienwerkstatt: Filmen, digitaler Schnitt und Nachvertonen.
Ansprechpartner: August Becker, Tel. 07240 / 82 42; Klaus Bucher, Tel. 0721
/ 46 9187; Rainer Walz, Tel. 07240 / 61 55 56.
Studien– und Städtereisen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jürgen Krüger, Professor für Kunstge¬schichte KIT
Universität Karlsruhe
Tel. 0721 / 66 49 703, August Becker, Pfarrer i. R. Tel. 07240 / 82 42.
Walkingtreff
Jeden Montag um 16.00 Uhr am Sportplatz Pfinztal–Söllingen.
Anmeldung: Tel. 07240 / 82 42.
Bildarchiv und Dokumentation
Ansprechpartner: Manfred Redantz, Tel. 07240 / 75 36.
Öffentlichkeitsarbeit
Ansprechpartner: Christian Mittelstraß, Tel. 07240 / 74 37.
Senioren-Computer-und Internetkurse
für Anfänger und Fortgeschrittene Kursleiterteam: K. Günzel, M. Hammelehle-Zinnert, H.D. Spindler und Tutoren. Ort: Medienraum mit 12 Arbeitsplätzen am Europaplatz in Pfinztal-Berghausen.
Auskunft und Anmeldung: Seniorenakademie Telefon 07240 / 82 42.
Literatur und Kunst
Buchbesprechungen / Museumsbesuch Ansprechpartnerin und Leiterin: Rosi Becker, Tel. 07240 / 82 42.
Kreativwerkstatt
Patchwork u. a. Ansprechpartnerin und Leiterin: Irmgard Meyer, Tel. 07240 / 16 11.
Gesprächskreis Geschichte
Am ersten Mittwoch eines Monats um 18.00 Uhr im Medienraum in Pfinztal – Berghausen. Ansprechpartner: August Becker 07240 / 8242.
Medienwerkstatt:
Filmen, digitaler Schnitt und Nachvertonen. Ansprechpartner: August Becker, Tel. 07240 / 82 42, Klaus Bucher, Tel. 0721 / 46 9187, Rainer Walz, Tel. 07240 / 61 55 56.
Studien - und Städtereisen:
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jürgen Krüger, Professor für Kunstgeschichte KIT (Universität Karlsruhe) Tel. 0721 / 66 49 703, August Becker, Pfarrer i. R. Tel. 07240 / 82 42.
Walkingtreff
Jeden Montag um 16.00 Uhr am Sportplatz Pfinztal-Söllingen. Anmeldung: Tel. 07240 / 82 42.
Bildarchiv und Dokumentation
Ansprechpartner: Manfred Redantz, Tel. 07240 / 75 36.
Öffenlichtkeitsarbeit
Ansprechpartner: Christian Mittelstraß Tel. 07240 / 74 37
Geld regiert die Welt
Finanzkrise – Ursachen, Folgen und Folgerungen:
Auch der zweite Vortragsnachmittag der Seniorenakademie zum Thema Geld und Finanzkrise fand eine unerwartet große Zuhörerschaft. Diesmal war es ein renommierter Banker, der Vorstandsvorsitzende der BBBank Karlsruhe, Dr. Wolfgang Müller, der den für Laien undurchschaubaren Weg in die Welt umfassende Finanzmarktkrise erläuterte, was auch der einführende Film deutlich machte. Nach seinen Ausführungen wurden vor allem seitens der USA Administration unverantwortbare Fehler begangen, die dank moderner, neoliberaler Finanztransaktionen weltweit die Finanzmärkte in die Krise führten. Die Prinzipien einer gesunden, verantwortlichen Haushaltführung, wie sie von jedem Privatmann erwartet wird, wurden in USA aus politischen Gründen außer Kraft gesetzt. Das Geldvolumen wurde auf Druck der Bush-Regierung durch die US Zentralbank enorm gesteigert. Mit billigen Krediten ohne Kapitalsicherung sollte der Konsum und damit die Wirtschaft angekurbelt werden. Es wurde nicht mehr gespart, man lebte über seine Verhältnisse, und große Geldmengen flossen aus Angst vor Inflation in Sachwerte, vor allem in Immobilien statt in wertschöpfende Investitionen. Im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank (EZB) hat ihr amerikanisches Gegenstück nicht nur die Aufgabe über die Geldwertstabilität zu wachen, sondern auch die Konjunktur zu beleben. Dies hatte im Zusammenwirken mit den großen Investmentbanken verhängnisvolle Auswirkungen. Diese bündelten die Forderungen der Kreditpapiere in Päckchen und warfen sie mit großen Gewinnversprechungen auf den internationalen Markt. In der Erwartung hoher Gewinne im An- und Verkauf machten auch große deutsche Banken das spekulative Spiel mit. Kritisch äußerte sich Dr. Müller in diesem Zusammenhang über die Landeszentralbanken, die sich hier beteiligten und Milliarden verloren. Sie sollten sich auf ihre eigentlichen Kernaufgaben beschränken. Die Genossenschaftsbanken haben sich bei diesen spekulativen Bankgeschäften nicht beteiligt und waren deshalb auch von der Krise nicht direkt betroffen. Bei den in den USA üblichen kurzfristig laufenden Krediten hatten massive Zinserhöhungen ab Ende 2004 für Verbraucher wie Banken eine verheerende Wirkung. Den eigentlich unabhängigen Rating-Agenturen, die risikobehaftete Produkte der Banken neutral zu bewerten haben, gab Dr. Müller eine große Mitschuld. Sie haben die spekulative Handlungsweise der großen Investmentbanken unterstützt. Durch absurde Renditeversprechungen geblendet und in der Erwartung großer Prämienzahlungen ließen Banker das Fass überlaufen. Das explosive Gemisch aus vielen Faktoren, mit Dominoeffekt, mit Bankpapieren als Luftnummern, führte schließlich zu der Finanzmarktkrise, aus der wir uns nur langsam befreien. Das Ausmaß der Krise war nach Dr. Müller nicht vorauszusehen. Für eine künftige Vermeidung und Absicherung fordert er strengere Regelungen für die Kreditvergabe der Banken wie beispielsweise eine ausreichende eigene Kapitaldecke von 20% des Kreditvolumens. Dieses sollte begrenzt und die Verwendung beim privaten und öffentlichen Kreditnehmer kontrolliert werden. So stieg das Kreditvolumen seit 1999 von 40 auf 60 % des Inlandproduktes, eine gefährliche Entwicklung. Kredite sollten künftiger Wertschöpfung dienen und bei staatlichen Investitionen durch künftige Steuereinnahmen beglichen werden können. Risikoreiche Geschäfte der Banken sind zu beschränken. Notwendig ist auch eine Stärkung der Bankenaufsicht, die Rating-Agenturen
Der Schlaf – eine Reise durch die Nacht
Die erste Vortragsveranstaltung der Seniorenakademie nach der Sommerpause befasste sich mit dem Thema Schlaf. Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens. Schlaf ist lebensnotwendig. Drei Tage ohne Schlaf führen zum Tod. Jedes Lebewesen schläft, selbst Pflanzen, so der Referent dieses Nachmittags. Über vier Millionen Deutsche haben Schlafprobleme. Der Vorfilm zeigte, wie solche im Schlaflabor diagnostiziert und geheilt werden können. Der Leiter des Schlaf- und Atemzentrums am Klinikum Karlsruhe, Dr. Mattias Berger, machte in seinem Vortrag deutlich, dass der Schlaf nur ein anderer Zustand des Bewusstseins ist. Wie moderne Untersuchungsmethoden nachweisen, kann man den Schlaf tatsächlich als eine Reise durch die Nacht verstehen, denn er läuft recht lebendig in verschiedenen Phasen ab. Mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) werden die Gehirnströme gemessen. Sie zeigen mit ihrem Ausschlag einen mehrfachen Wechsel der Schlaftiefe, auch Traumzustände an und damit bestimmte Schlafstadien.
So unterscheidet man den Leichtschlaf, den Tiefschlaf und den REM- oder Traumschlaf, die sich ständig abwechseln. Der Tiefschlaf ist mehr am Anfang, der Traumschlaf mit Träumen, Erinnern, Lernen ist mehr am Ende zu beobachten. Man spricht auch vom Emotionsschlaf. Er ist wichtig für kognitive Leistungen wie Lernen oder Reflektion. Auch steigen dabei der Kortisonspiegel und der Herzschlag. In dieser Phase zwischen 3 und 4 Uhr ereignen sich die meisten Herzinfarkte und Schlaganfälle. Nicht nur das Gehirn ist im Schlaf aktiv, auch die Muskeln sind angespannt und die Augen bewegen sich. Demnach ist der Schlaf kein todesähnlicher Zustand, „des Todes Bruder“, wie man früher annahm, sondern ein hochaktiver Bewusstseinszustand. In allen Phasen wird geträumt.
Wann, wie lange und wie man schläft, ist Gewohnheitssache. Entscheidend ist, dass der Schlaf erholsam ist. Langes Schlafen, vor allem mittags, ist nicht unbedingt erholsam, weil man nach einer halben Stunde in den Tiefschlag verfällt mit Problemen beim Aufwachen. Einen zu kurzen oder verzögerten Schlaf kann der Körper ausgleichen. Schichtarbeit mit unterschiedlichen Schlafzeiten ist allerdings ungesund, krankmachend. Schlafstörungen haben meistens organische oder psychische Ursachen, denen man nachspüren muss. Schlafmittel sind keine Lösung, sie haben narkotisierende Wirkung und machen bei längerem Gebrauch süchtig. Gegen Schnarchen oder Atempausen (Apnoe) gibt es Hilfsmittel, wie ein Luftüberdruckgerät, das zu freierem Atmen verhilft.
Der Schlafspezialist Dr. Berger rät allen Zuhörern mit Einschlafproblemen, sich jedesmal emotional auf das Schlafen einzustellen, sich vorher nicht aufzuregen, kurz vor dem Schlafengehen Süßigkeiten oder Alkohol zu meiden, da diese das Insulin hochpuschen, den Tiefschlaf verzögern. Am Morgen dagegen sind Kohlehydrate, also das Honig- oder Marmeladebrot, als Energiespender für das Gehirn und damit für rechtes Wachwerden ratsam. Ein gesunder Schlaf mit seiner erholsamen, auch heilenden Wirkung ist lebenswichtig und trägt entscheidend zur Gesundheit und Lebensfreude, auch im Alter, bei.
Christian Mittelstraß
Hören – das Tor zur WeltProstata- und Blasenprobleme erkennen, behandeln und lindern
Die letzte Vortragsveranstaltung der Seniorenakademie galt einem Tabu-Thema, der Prostata, „Lustdrüse in der Jugend, Lastdrüse im Alter“. Unterstützt durch einen Filmbeitrag der PSA Medienwerkstatt konnte Professor Dr. Detlef Frohneberg, Direktor der Urologischen Klinik am Städtischen Klinikum Karlsruhe gewonnen werden, dieses heikle Thema zu behandeln. Entsprechend groß war das Interesse der Männer in der Zuhörerschaft. Klarzustellen war zunächst, dass die Prostata als Hilfsorgan lediglich das Sekret bildet, in dem der Samen aus dem Hoden in das Begattungsorgan transportiert wird. Beim Geschlechtsverkehr spielt es demnach eine Nebenrolle. Sie umschließt die Harnröhre und wird mit zunehmendem Alter ein Problem, da sie sich vergrößert und die Harnwege verengt. Das hat die unliebsame Folge der Einschränkung beim Wasserlassen, des Harnverhaltens, im Extremfall des Harnwegverschlusses und Nierenstaus. Diese Beschwerden älterer Männer können abgemildert werden durch Medikamente, zu 80% pflanzlichen Ursprungs, oder einer Harnwegserweiterung, ein relativ kleiner Eingriff. Neben der gutartigen Prostatavergrößerung kann auch Krebs die Ursache derselben sein. Etwa 13% der Männer sind davon betroffen, bei 8% mit familiär bedingter Veranlagung. Bei rechtzeitigem Erkennen läßt sich der Prostatakrebs erfolgreich bekämpfen, mit Medikamenten, Bestrahlung oder operativem Eingriff. Wie der Vorfilm zeigte, gibt es da minimalinvasive Methoden, selbst Robotertechnik wird dabei praktiziert. Die Folgen sind aber oft Erektile Dysfunktion oder Impotenz und Inkontinenz. Für den Urologen sind das keine Tabu-Themen. Wie Professor Frohneberg ausführte, gib es vielerlei Hilfen, diese Mängel zu lindern. Das Ganze ist ein weites, auch psychologisch zu begleitendes Feld für den behandelnden Facharzt. Wichtig ist vor allem, dass Anzeichen einer bösartigen Veränderung frühzeitig erkannt werden. Der PSA-Wert im Blut kann einen Hinweis geben. Ab Wert 4 ist eine aktive Überwachung geboten. Genaueren Aufschluss gibt eine Gewebeuntersuchung (Biopsie). Prostatakrebs braucht nach Professor Frohnberg eine ganz individuelle Behandlung.
Die Scheu vieler Männer vor einer Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr muss im eigenen Interesse überwunden werden. Ihr unterziehen sich nur 18% der Männer, im Vergleich zu 44% der Frauen. Da ist also noch Nachholbedarf.
Erektions- und Blasenschwäche bei gutartiger Prostatavergrößerung sind ein Hinweis auf andere Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz- und Kreislaufprobleme. Hier muss man die Ursachen angehen. Die vor allem bei Frauen auftretende Blasenschwäche soll in einem weiteren Vortrag behandelt werden.
Christian Mittelstraß
Augenerkrankungen in jedem Lebensalter
Das Auge - ein Wunder der Natur. Es verwandelt die
elektromagnetischen Wellen des Lichts in Nervensignale an das Gehirn.
Augenerkrankungen, die in jedem Alter auftreten, waren das Thema der letzten
Vortragsveranstaltung im medizinischen Block der Reihe 2011/12 der
Seniorenakademie. Ein PSA Film und die Referate von zwei hochqualifizierten
Fachmedizinern boten der zahlreichen Zuhörerschaft klare Informationen in
Diagnose und Behandlung. Im Film wurden zunächst anschaulich die Ursachen der
Kurz- und Weitsichtigkeit dargestellt. Ab 45 Jahren stellt sich die Elastizität
und damit Anpassungsfähigkeit der Augenlinse ein, sie erstarrt und versteift
sich. Eine Fern- oder Lesebrille bietet einen Ausgleich. Eine Laserbehandlung
ist bis – 10 Dp möglich. Schwieriger gestaltet sich die zunehmende Vernebelung
beim Sehen, hervorgerufen durch altersbedingte Trübung der Augenlinse, der
Katartakt oder Graue Star. Auch dieser Mangel läßt sich relativ leicht beheben:
die trübe Linse wird durch eine Kunststofflinse ersetzt, ein leichter,
schmerzfreier Eingriff. Es gibt eine große Auswahl an Linsen, die dafür in Frage
kommen. Problematischer ist es mit dem Glaukom, dem Grünen Star. Ein erhöhter
Augeninnendruck oder eine degenerative Sehnerverkrankung führen zu einer
Verzerrung des Blickfeldes. Die Krankheit läßt sich gut diagnostizieren und
heilen. Durch Tröpfchen läßt sich der Augeninnendruck senken, bei schweren
Fällen muss Augenflüssigkeit aus dem Glaskörper entfernt werden, da sonst der
Sehnerv abgedrückt wird. Sehr wichtig ist es, ab 45 Jahren den Augeninnendruck
jährlich untersuchen zu lassen, um gegebenenfalls rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu
treffen. Die zweithäufigste Augenkrankheit nach dem Glaukom ist die
altersbedingte Makula-Degeneration. Sie zeigt sich in Teilerblindung im Zentrum
des Gesichtsfeldes. Ursache sind Gefäßschäden, u.a. bedingt durch Diabetes.
Auslöser kann auch energiereiches Blau- oder ultraviolettes Licht sein. Als
Vorbeugung empfehlen die Fachärzte die Senkung der Blutzuckerwerte, Lichtschutz
(Sonnenbrille) und eine luteinreiche Ernährung mit Obst, Gemüse, Eiern und
Fisch. Täglich sollte man 10gr Lutein in gelben und grünen Früchten oder Eigelb
zu sich nehmen. Geheilt kann diese Augenerkrankung nicht werden, nur ihre
Entwicklung gestoppt. Bei der Behandlung werden in Abständen Medikamente und
Hormone in den Glaskörper des Auges gespritzt. Nach Professor Dr. Albert
Augustin, Direktor der Augenklinik am Städt. Klinikum Karlsruhe referierte
Oberarzt Dr. Buchholz über seltenere degenerative Augenerkrankungen, die
insbesondere im Alter auftreten. Beim Zentralarterienverschluss geht die
Netzhaut zugrunde. Folge: Massiver, schmerzfreier Verlust der Sehkraft. Wie bei
der Sklerose (Blutgefäßverengung) oder der Embolie (Blutgefäßverschluss) im
Körper ist sofortige Behandlung notwendig. Beim Zentralvenenverschluss staut
sich das Blut zurück. Folge: Sauerstoffmangel (Ischämie). Risiko durch hohen
Blutdruck, Diabetes, Nikotin, Stress, Übergewicht (Adipositas). Beide
Erkrankungen können durch eine Analyse der Venen und Arterien und deren
Schlängelung im Augeninneren festgestellt werden. Dagegen ist die Entzündung des
Sehnervs (Neuritis) schwer zu diagnostizieren. Ursache von eingeschränkter
Augenbewegung können Infektionen oder eine Autoimmunerkrankung sein. Eine
Glaskörperdegeneration mit Abhebungen kann durch Flüssigkeitsverlust oder
Extremtemperaturen hervorgerufen werden. Eine Netzhautablösung hat verschiedene
Ursachen, die entsprechend unterschiedlich behandelt werden muss. Ein Ausfall
des Gesichtsfeldes kann auf Arthritis oder Arteriesklerose zurückzuführen sein.
Cortison gilt als Gegenmittel. Ein trockenes Auge kann mit Salbe oder
Augentropfen Linderung erfahren. Es gibt noch weitere Augenerkrankungen, für die
die Fachmedizin Abhilfe schaffen kann. Von den Experten wurde aber immer wieder
hervorgehoben, dass eine rechtzeitige Erkennung nur bei regelmäßiger
Augenuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr möglich ist. Sie wird von den
Krankenkassen getragen. Interessant war auch der Hinweis, dass die Netzhaut im
Augenhintergrund schon früh das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall anzeigt.
Schon deshalb die Empfehlung: Einmal im Jahr zum Augenarzt!
Christian Mittelstraß
Im Medienschulungsraum
in der neuen Ortsmitte in Pfinztal – Berghausen werden
neben den Einsteigerkursen für PC und Internet auch Möglichkeiten geboten,
Fertigkeiten in digitaler Bildbearbeitung, Gestaltung von Internetseiten und
Präsentationen mit MS PowerPoint zu erwerben.
Auskunft und Anmeldung:
Seniorenakademie Tel. 07240 / 8242, e-mail rosi-august.becker@t-online.de
Der Einfluss der Medien auf Wahlen und Wahlkämpfe in unserer Mediendemokratie
Zweifellos spannend war das Thema der letzten Vortragsveranstaltung der Seniorenakademie mit der Frage, inwieweit unsere Medien die Wahlentscheidungen unserer Bürger beeinflussen. Schon der Vorfilm zeigte mit eindrucksvollen Szenen gewalttätiger Auseinandersetzung um Stuttgart 21 den immer häufiger anzutreffenden Wutbürger, der gegen die von den politischen Entscheidungsträgern konzipierten Maßnahmen demonstriert. Anders herum weist eine zu beobachtende abnehmende Wahlbeteiligung auf die Tendenz zunehmender Wahlverdrossenheit der Wahlbürger hin. Welchen Einfluß bei Wahlentscheidungen im demokratischen Willensprozess haben unsere Medien? Dieser Frage ging der Medienwissenschaftler Professor Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim in seinem Vortrag nach. Zunächst stellte er fest, dass provokative Parolen bei gewaltsamen Protesten wie „Wir sind das Volk“ anmaßend, da ausgrenzend sind. Sie beschränken sich auf die Kernforderung einer begrenzten Anzahl Demonstranten. Die Wirkung durch die Medien auf die Massen ist aber nicht zu übersehen. Die Parteien mobilisieren ihre Anhänger, Mitglieder und Stammwählerschaft, über Medien. Etwa 50% der Wähler identifizieren sich mit einer Partei. Diese Parteienidentifikation ist jedoch rückläufig, die Zahl der wahlberechtigten Wechselwähler (40%) nimmt zu. Diese entscheiden erst zwei Wochen vor einem Wahltermin, wem sie ihre Stimme geben wollen. Das hängt oft von Einzelfaktoren ab, von Themen wie Bildungsreform oder aktuellen Ereignisse wie die Elbe-Flutkatastrophe 2002 oder Fukushima 2011. Für die Einstellung zu einer Partei bestimmend ist deren Themenkompetenz. Dabei spielen ihre Glaubwürdigkeit vor und nach der Wahl, ferner Führungsqualität, Entscheidungsfreude, Tatkraft und Durchsetzungsfähigkeit eine große Rolle. Aber auch durch völlig unpolitische Eigenschaften und Äußerlichkeiten können Parteien und ihre Kandidaten Wähler gewinnen oder verlieren. Der direkte Kontakt zum Wähler, bezahlte Pressearbeit oder medienwirksame Events können positiv viel bewirken. Dem steht allerdings der „Negativismus“ der üblichen Medienberichterstattung entgegen, d.h. die Tendenz, eher schlechte Nachrichten als gute zu verbreiten. Die Bewertung einer Nachricht oder Aussage durch die Bevölkerung und damit der Wählerschaft erfolgt erfahrungsgemäß einen Monat nach der vorausgegangenen Medienberichterstattung. Die Medienwissenschaft hat hier einen ganz starken Zusammenhang festgestellt, der sich in der Wählergunst entscheidend auswirken kann. Dies ist vor allem bei wichtigen Themen der Innen- oder Außenpolitik der Fall. Da tritt dann die den einzelnen Parteien zugeordnete Kompetenz zu der Außen-, Wirtschafts-, Umwelt-, Sozial-, Bildungs- oder Haushaltspolitik ganz zurück. Hier sind Themengesichtspunkte und die Medienberichterstattung ausschlaggebend. Die Folge sind große Schwankungen in der Wählergunst mit abweichender Schwerpunktsetzung. Besondere Ereignisse bedingen oft einen Wandel über Nacht wie in der Atompolitik nach Fukushima. Die Forschung zeigt ganz eindeutige, parallele Zusammenhänge zwischen der Medienberichterstattung und der Wählergunst. Die Medienwissenschaft kann den Entscheidungsträgern in unserer demokratischen Gesellschaft Hilfen bieten für ihre Darstellung und ihr Vorgehen bei Wahlkämpfen. Der Hohenheimer Medienprofessor zeigte dazu einige Beispiele auf. Wichtig ist ihm eine verständliche Prioritätensetzung, die Beschränkung in Kernbotschaften auf das Wesentliche, orchestriertes und diszipliniertes Kommunizieren auf allen Ebenen. Das Visualisieren von Botschaften in Wort und Bild hob er als besonders wirksam hervor. Und nicht zu vergessen: das Gespräch mit dem Bürger, dem Wähler, suchen, das Zuhören und Erklären.
Auch die kommunalen Entscheidungsträger können durch die Ausführungen des Kommunikationswissenschaftlers Brettschneider für ihre Arbeit und künftige Wahlen manche Anregung gewinnen. Die neue Pfinztaler Bürgermeisterin Nocola Bodner, die in einem erfolgreichen Wahlkampf ihr Ziel erreichte, ist dafür ein gutes Beispiel. Als Besucherin der Vortragsveranstaltung wurde sie vom Leiter der Seniorenakademie August Becker herzlich begrüßt und mit einem kleinen originell passenden Geschenk, einer Zitatensammlung des Humanisten Philipp Melelanchthon, bedacht.
Christian Mittelstraß
Ein Physiker entschlüsselt die Ewigkeit
Es war keine leichte Kost, die den überaus vielen Besuchern der ersten Vortragsveranstaltung der Pfinztaler Seniorenakademie im Neuen Jahr geboten wurde. Ein Physiker und Sterbeforscher der Universität Mannheim, Professor Markolf H. Niemz, stellte sein eigenes aus Forschung und Erfahrung resultierendes Weltbild vor, das die gängigen Vorstellungen und Aussagen der christlichen Kirchen in vielen Teilen in Frage stellt.
Grundlage seines Bekenntnisses sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Evolutionstheorie nach Charles Darwin, der Relativitätstheorie nach Albert Einstein, der Quantentheorie nach Werner Heisenberg und seine eigenen Erfahrungen mit Sterbenden als Institutsleiter für Medizintechnik an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg in Mannheim. Sie gelten für ihn als Entschlüsselung der von Gott geschaffenen Regeln für Natur und Kosmos. Gott ist für Niemz kein persönlicher „Lieber Vater im Himmel“, sondern eine abstrakte Kraft aus Vernunft und Ordnung. Diese hat die Gesetze und Regeln der Physik und Naturwissenschaft geschaffen, die dem Universum, der Materie, dem Wirken in der Natur und unserem Leben zugrunde liegen. Sie sind weitgehend erforscht, lassen aber auch Zufälle zu. Wie in einem Spiel bewegt sich alles zwischen Naturgesetzen, wie die Mendelschen Erbregeln, und Zufällen. Solche sind beispielsweise plötzliche Erbänderungen, Mutationen, die die Evolution mit der Auslese bei Pflanze und Tier weiter treibt. So ist der Mensch keine Sonderanfertigung Gottes, sondern das Endprodukt einer langen Evolutionskette. Auch Naturkatastrophen oder Terrorakte sind als Zufälle anzusehen. Gott ist dabei nicht beteiligt, nicht verantwortlich, nicht planerisch bestimmend, er gibt nur die allgemein gültigen Gesetzmäßigkeiten vor. Gott ist nach Niemz Schöpfer und Schöpfung zugleich, Wahrheit und Liebe, die Ursache aller Dinge, eine abstrakte Wirklichkeit und Kraft. Die Schöpfung organisiert sich selbst. „Das Leben ist ein Spiel mit Regeln und Zufällen“. „Alles hängt mit Allem irgendwie zusammen“, so einige Aussagen des Referenten.
Was ist in diesem Weltbild die Stellung des Menschen? Was geschieht bei Sterben und Tod? Das “Ich“ eines Menschen besteht aus Körper und Seele. Dieses Ich entsteht bei der Zeugung, ein dualer Akt. Es ist also nicht vorbestimmt. Beim Sterben löst sich die Seele vom Körper, der verwest. Die Seele und damit das Ich geht im Jenseits auf und verliert damit seine Individualität. Somit ist ein Leben nach dem Tod, ein Wiedersehen mit geliebten Verstorbenen ausgeschlossen. Die Seele nimmt aber im Sterben alle Liebe und Erkenntnis, die der Sterbende in seinem Leben erfahren hat, mit ins Jenseits. Das bezeugen Nah-Tod-Erfahrungen, die in der Sterbeforschung ausgewertet wurden. Viele Sterbende, die zum Leben zurück kehrten, auch Menschen, die durch Unfall oder schwere Erkrankung dem Tod nahe waren, berichten, dass ihnen in einer Lebensrückschau wie im Film nochmals ihr ganzes Leben vor Augen geführt wurde, nicht aus eigener Sicht, sondern in einer Perspektive von außen. „Ich stand vor Gott“, so die Aussage mancher Betroffener. Das ist wie das „Jüngste Gericht“ für das Ich, bevor es im Licht der Ewigkeit aufgeht. Aber nicht Gott richtet, vielmehr richtet man sich selbst. Eine weitere Erfahrung Sterbender ist das Rasen durch einen Tunnel einem immer heller scheinenden Licht entgegen. Für Professor Niemz ist das Licht physikalisch wie in seiner Weltsicht ein ganz wichtiger Schlüssel der Erkenntnis. Für das Licht schrumpft jede räumliche und zeitliche Distanz auf Null. Für Niemz existiert die Ewigkeit im Licht. Alle Liebe, alle Erkenntnis, die wir gegeben und empfangen haben, geht im Licht der Ewigkeit auf. Dort ist alles gegenwärtig, es gibt weder Vergangenheit noch Zukunft. Im Licht ist alles gegenwärtig, auch der Tod. Er verliert damit seinen Schrecken.
Die Seele, die im Licht eintaucht, umfasst alles, was ich jemals im Leben geliebt und als Wissen erkannt habe. Daraus folgt, dass es kein persönliches Leben, keine Weiterentwicklung nach dem Tod gibt, auch dass meine Zukunft nicht vorherbestimmt ist. „Wir sind nicht auf der Welt, um uns zu verwirklichen, sondern um Werte zu schaffen in Liebe und Wissen. Achtsamkeit ist Ausdruck von Liebe. Die Ewigkeit existiert im Licht. Auch ohne ein Leben nach dem Tod kann meine Seele dort unsterblich sein. Die liebevollen Momente meines Lebens sind im Jenseits gespeichert, wenn auch dort keine Individualität möglich ist. Ganzheitliches Denken verbindet die Religionen. Wie in einer Mandela ist Alles mit Allem verbunden, ohne Anfang und Ende. Gott ist Alles in Allem.“
Dies sind einige Kernaussagen des Mannheimer Physikers Markolf Niemz, die dieser aus seiner Kenntnis und Erfahrung als Physiker und Sterbeforscher gewonnen hat. Sie decken sich vielfach mit der Verkündigung Jesu Christi in den Evangelien. Sie zeigen aber auch deutliche Unterschiede zu den Aussagen der christlichen Kirchen auf. Sein Vortrag forderte von den zahlreichen Zuhörern höchste Aufmerksamkeit und regt sicher zum Nachdenken auf.
Christian Mittelstraß

Für Senioren werden Anfänger-, Fortgeschrittenen- sowie
Internetkurse
für Computer angeboten.

Impressum:
Pfinztaler Seniorenakademie
Kapellenstraße 73
76327 Pfinztal
Tel.: 07240-8242
E-Mail: rosi-august.becker@t-online.de
www.pfinztaler-seniorenakademie.de
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Vortragsreihe mit Medien
Der Schlaf – eine Reise durch die Nacht
Referent: Dr. Matthias Berger.
Dr. Berger ist Oberarzt und Leiter des. Schlaf– Atemzentrums SAZ am Klinikum
Karlsruhe.
Ort: Ev. Gemeindezentrum Pfinztal-Berghausen, Pfarrhausgasse.
Zeit: Dienstag, 20. September 2011, 14.30 Uhr
Hören – das Tor zur Welt
Referent: Professor Dr. Werner Heppt.
Professor Heppt ist Klinikdirektor der HNO Klinik am Klinikum Karlsruhe.
Zeit: Dienstag, 18. Oktober 2011, 14.30 Uhr
Prostata – und Blasenprobleme – rechtzeitig erkennen, behandeln und lindern
Referent: Professor Dr. med. Detlef Frohneberg
Professor Frohneberg ist Klinikdirektor der Urologischen Klinik am Klinikum
Karlsruhe.
Zeit: 8. November 2011, 14.30 Uhr
Rund ums Auge – Augenerkrankungen in jedem Lebensalter. Moderne Forschung
und Entwicklung
Referent: Professor Dr. Albert Augustin
Professor Augustin ist Klinikdirektor der Augenklinik am Klinikum Karlsruhe
und Autor mehrerer wissenschaftlicher Publikationen im In – und Ausland.
Zeit: 6. Dezember 2011, 14.30 Uhr
Bin ich, wenn ich nicht mehr bin? Ein Physiker entschlüsselt die Ewigkeit
Referent: Prof. Dr. Markolf H. Niemz.
Prof. Dr. Markolf H. Niemz ist Physiker und hat einen Lehrstuhl für
Medizintechnik an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität
Heidelberg.
Zeit: 17. Januar 2012, 19.30 Uhr ( Uhrzeit beachten!)
Wahlen und Wahlkämpfe, Wutbürger und Wahlverdrossenheit in der
Mediendemokratie
Referent: Prof. Dr. Frank Brettschneider.
Prof. Dr. rer. pol. habil. Brettschneider ist Inhaber des Lehrstuhls für
Kommunikationswissenschaft und Kommunikationstheorie an der Universität
Stuttgart - Hohenheim.
Zeit: Dienstag, 14. Februar 2012, 14.30 Uhr
Lebensanfang und Lebensende in Gottes – oder Menschenhand: PID (Pränatale
Implantationsdiagnostik) und Sterbehilfe in der Diskussion
Referent: Prof. Dr. Manfred Oeming.
Prof. Dr. Oeming ist Ordinarius für Altes Testament an der Universität
Heidelberg und Träger des Herrenalber Akademiepreises. Er ist Mitglied in
Senat und Kuratorium der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
Zeit: Dienstag, 13. März 2012, 14.30 Uhr
Gott, Gene und Gehirn – dem Geheimnis des Glaubens auf der Spur
Referent: Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume.
Dr. Blume ist Religionswissenschaftler an der Friedrich – Schiller –
Universität in Jena. Er promovierte über Neurotheologie und erforscht die
Demographie und Evolution der Religiosität. Er ist Mitglied im
Forschernetzwerk Evolutionary Religious Studies.
Zeit: Dienstag, 17. April 2012, 14.30 Uhr
Medienrevolutionen - ihre Geschichte und Bedeutung
Referent: Prof. Dr. Jürgen Krüger
Professor Dr Krüger ist Professor für Kunstgeschichte am Karlsruher Institut
für Technologie und Leiter der Firma arte factum Verlag und Kulturmanagement
Zeit: Dienstag, 8. Mai 2012, 14.30 Uhr
Die Veranstaltungen finden im Evangelischen Gemeindezentrum in Pfinztal –
Berghausen Alte Pfarrhausgasse statt. Der Eintritt ist frei.
Tagesstudienfahrten
Dienstag, 27.September 2011
Tagesstudienfahrt nach Speyer. „Die Salier - Macht im Wandel“.
Programm: Auf der Hinfahrt Klosterruine Limburg, in Speyer Synagoge und Mikwen. Domführung; Gruppen-führung durch die Salierausstellung.
Mittagessen: Domhofbrauerei.
Reiseleitung: Professor Dr. Jürgen Krüger, KIT Univ. Karlsruhe. Abfahrt: 8.15 Uhr Söllingen, Brunnenapo-theke, 8.30 Uhr Berghausen, Kulturhalle. Anmeldung erforderlich: Seniorenakademie Telefon 07240-8242.
Kosten für Bus und Reiseleitung: 25 € (Ohne Eintritte). Betrag auf Konto Seniorenakademie 2662000 Volksbank Wilferdingen-Keltern BLZ 66692300. Kenn-wort: Speyer.
Montag, 31.Oktober 2011
Halbtagesstudienfahrt nach Stuttgart. 13.30 Uhr Be-sichtigung von Schloss Solitude (mit Führung). 16.00 Uhr Besuch des Funkhauses. Einführung und Teilnahme bei Live-Sendeabwicklung SWR1 und SWR4. Besichtigung der Fernsehstudios mit Baden-Württem-berg Landesschau. Abfahrt: 12.00 Uhr, Söllingen, Brunnenapotheke; 12.15 Uhr Berghausen, Kulturhalle. Verbindliche Anmeldung (Soweit noch nicht gesche-hen) mit Name und Adresse bis Anfang Oktober: Tel. 07240-8242. Buskosten 20 €. Überweisung (Soweit noch nicht geschehen) auf Konto: Seniorenakademie: 2662000 Volksbank Wilferdingen-
Keltern BLZ 66692300. Kennwort: Stuttgart.
Dienstag, 27.März 2012
Tagesstudienfahrt:„Frühlingstour in den Rheingau“: Kloster Eberbach, Kidrich und Wiesbaden.
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Krüger, KIT (Univ. K’he).
Abfahrt:: 7.30 Uhr Söllingen, Brunnenapotheke, 7.45 Uhr Berghausen, Kulturhalle.
Anmeldung erforderlich: Tel. 07240-8242.
Kosten für Bus und Reiseleitung: 25 € (Ohne Eintritte).
Betrag auf Konto Seniorenakademie 2662000 Volksbank Wilferdingen-Keltern BLZ 66692300.
Kennwort: Rheingau.
Dienstag, 24. April 2012
Halbtagesstudienfahrt nach Mannheim
Leitung: Pfarrer August Becker (Pfinztal).
Abfahrt:: 12.30 Uhr Söllingen, Brunnenapotheke, 12.45 Uhr Berghausen, Kulturhalle.
Programm:: 14.30 Uhr: „Expedition Weltraum – Astro-nomie für Einsteiger“. Unsere Expedition ins Weltall führt uns durch unser Sonnensystem in die Weiten unserer Galaxis und darüber hinaus. Dabei beginnen wir mit astronomischen Grunderfahrungen wie dem nächtlichen Sternhimmel und seinem Wechsel im Wandel der Jahreszeiten. Erläutert werden zudem besondere Ereig-nisse wie Sonnenfinsternisse oder Kometenerscheinun-gen. Schließlich werden wir auch exotischere Bewohner unseres Kosmos kennen lernen, etwa Sternhaufen, Nebel und ferne Galaxien.
Anschließend Besuch meiner ehemaligen Mann-heimer Kirche zum Thema: „Vom Gotteshaus zur Bühnenkirche PX de Dom“. Abschluss mit einem Vesper.
Kosten für Bus und Eintritt Planetarium: 25 €.
Anmeldung erforderlich: Tel. 07240-8242.
Nach Anmeldung Betrag auf Konto Seniorenakademie 2662000 Volksbank Wilferdingen-Keltern BLZ 66692300.
Kennwort: Mannheim.
Studienreisen 2012
14.–17. Juni 2012 Lothringen:
Reiseprogramm: Sarrebourg (Kirche mit Chagallfens-ter) - Pont-á-Mousson - Metz. 3 Übernachtungen im Hotel Mercure Metz Centre. Frühstücksbuffet und 3-Gang-Abendessen. Metz: Stadtführung: Kathedrale St.Etienne, Saint-Pierre-aux-Nonnains, Templerkapelle, Temple-Neuf, Centre Pompidou (fakultativ). Umgebung von Metz: St. Mihiel, Bar-le-Duc, Toul. Nancy: Stadtfüh-rung (Altstadt, Place Stanislas, Kathedrale). Mindest-teilnehmerzahl: 30 Personen.
Kosten: Pro Person im DZ mit Halbpension 570 €. Einzelzimmerzuschlag: 90 €.
Reiseleitung: Prof. Dr. Jürgen Krüger, Lehrstuhl für Kunstgeschichte am KIT (Universität Karlsruhe).
Pfarrer August Becker (Pfinztal).
5.–9. September 2012 Schweiz: Graubünden / Engadin.
Reiseprogramm: Basel-Walensee-Sargans-Chur (kurze Besichtigung)- Julierpass- Zernez. (4 Übernachtungen im Hotel***** Baer & Post mit Frühstücksbuffet und 4-Gang Abendessen).
Adresse: Curtins 106-108, CH-7530 Zernez.
Telefon: +41-18515500;
Internetseite: www.baer-post.ch. Fahrt mit dem Bernina-Express von Pontresina nach Tirano. Unterengadin: Taufers (Hospitalkirche). Val Müstair: Müstair (Klosterkirche, berühmte Wandmalereien aus der Zeit Karls des Großen, Weltkulturerbe). Dörfer im Unterengadin. Davos: Vom Dorf zum Nobelort und Skiparadies. Heimreise über Bregenz-Bodensee-Radolf-zell.
Mindestteilnehmerzahl: 30 Personen.
Kosten: Pro Person im DZ mit Halbpension 690 €,. Einzelzimmerzuschlag: 90 €.
Reiseleitung: Prof. Dr. Jürgen Krüger, Lehrstuhl für Kunstgeschichte am KIT (Universität Karlsruhe). Pfarrer August Becker (Pfinztal).
Anmeldung für die Studienreisen und alle Veranstal-tungen mit erforderlicher Anmeldung: bei den Vortragsveranstaltungen, oder mit E-Mail rosi-august.becker@t-online.de.
Dienstag, 11.Oktober 2011, 14.00 Uhr
Besuch der Großherzoglichen Grabkapelle (mit Führung). „Fern vom Lärm der Stadt und in der Abge-schiedenheit des Waldfriedens“ wurden hier 18 Angehörige der großherzoglichen Familie zur letzten Ruhe gebettet.
Treffpunkt: Grabkapelle, Lärchenallee in Karlsruhe.
Verbindliche Anmeldung erforderlich. Seniorenaka-demie Telefon 07240-8242. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Kosten: 10 € für Eintritt und Führung. Vor Ort zu entrichten.
Mittwoch, 23.November 2011, 14.00 Uhr
Führung durch das ZKM Karlsruhe, Lorenzstraße 19 mit Pfr.i.R. Eckhard Marggraf. Treffpunkt: 13.45 Uhr: Informationstand des ZKM.
Eintritt und Führung: 10 €. (Vor Ort zu entrichten). Anmeldung erforderlich. Seniorenakademie Telefon 07240-8242. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Dienstag, 24.Januar 2012: 14.00 Uhr
Besichtigung der Glockengießerei Bachert in Karls-ruhe-Grünwinkel.
Treffpunkt: 13.45 Uhr Firma Bachert Carl-Metz-Str. 11. Anmeldung erforderlich. Tel. 07240-8242
Mittwoch, 29.Februar 2012: 9.30 – 11.00 Uhr
Besuch der Staatlichen Münze in Karlsruhe. Verbindliche Anmeldung erforderlich. Tel. 07240-8242. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Treffpunkt: 9.15 Uhr Münze Karlsruhe, Stephanienstr.
Ermäßigte Kosten für Eintritt und Führung: 20 €. Vor Ort zu entrichten. (Münz-Medaille als Geschenk).
Dienstag, 15. Mai 2012: 10.00 Uhr
2.Besuch und Führung durch die Gewächshäuser der Deutschen Homöopathischen-Union in Staffort. Anmeldung erforderlich.
Telefon: 07240-8242. Anfahrt mit Privat-PKW.
Dienstag, 27. März 2012
Tagesstudienfahrt „Frühlingstour in den Rheingau“. Kloster Eberbach, Kidrich
und Wiesbaden.
Leitung: Prof. Dr. Jürgen Krüger, KIT (Universität Karlsruhe). Abfahrt: 7.30
Uhr Söllingen, Sonnenapotheke,
7.45 Uhr Berghausen, Kulturhalle. Anmeldung erforderlich: Tel. 07240 / 8242.
Kosten für Bus und Reiseleitung: 25 € (Ohne Eintritte).
Betrag auf Konto Seniorenakademie 2662000 Volksbank Wilferdingen – Keltern
BLZ 66692300.
Kennwort: Rheingau.
Mittwoch, 2. November 2011, 17.30 Uhr
Gesprächskreis Geschichte mit Filmbeiträgen. Thema:
Der letzte Salier Heinrich V. Das Wormser Konkordat und die
Auseinandersetzungen mit dem Papst“.
Dienstag, 15.November 2011, 14.30 Uhr
Literaturkreis: YRSA SIGURDARDOTTIR:Die eisblaue Spur Island - Krim / Fischer TB 8,95
Friedrich Weissenheimer: Die Frauen des Genuss / Piper TB 8,95
Einführung: Rosi Becker, Bürgerhaus Pfinztal-Söllingen.
Weitere Termine: 10.01. / 7.02. / 6.03. / 3.04.2012
Unsere Patchworkgruppe besteht aus 12 bis 15 Frauen.
Wir lernen, wie man mit bunten Stoffen Wandbehänge, Decken und Kissen fertigt.
Auch Jahreszeitliches wird geschaffen, wie weihnachtlicher Schmuck, lustige
Hühner und Hasen.
Die Designarbeit mit Nähmaschine und von Hand macht uns und damit auch Anderen
große Freude.
Ansprechpartnerin:
Irmgard Meyer, Tel. 07240/1611

Video-Dokumentation wichtiger
Ereignisse in der Kommune und bei Vereinsjubiläen.
Erstellen von Filmbeiträgen für die Vortragsreihe mit Medien.

Unsere Kooperationspartner
