Der Schlaf - eine Reise durch die Nacht
 

Der Schlaf, der bei Menschen etwa ein Drittel seines Leben ausmacht, war für die Menschen von jeher von zentraler Bedeutung. Schon in der Antike tauchte er in Göttergestalt auf. Bei den Griechen hieß er Hypnos und war der Sohn der Nacht (Nyx), der mit seinem Bruder Thanatos, dem Tod, in der Unterwelt lebte. Damals nahm man an, dass Schlaf und Tod zwei verwandte Zustände seien, der Tod „des Schlafes Bruder“. Beginnend mit der Erfindung des EEGs und im Verlauf mit der Beschreibung des REM-Schlafs 1953 ist bekannt, dass der Schlaf nur äußerlich dem Tode ähnelt, dass aber während der Ruhephase weder Körper noch Geist ihre Tätigkeit einstellen - ganz im Gegenteil. Lassen Sie sich mit diesem Vortrag mitnehmen auf eine Reise durch die Nacht und so gemeinsam versuchen, etwas zu verstehen, das erst seit neuester Zeit intensiv durch Schlafmediziner erforscht und noch immer nicht vollständig verstanden wird – der Schlaf.